Willkommen auf der Seite: Das Amt


Ob eine Initiative oder ein Verein, die etwas für Wuppertal und seine Bürger erreichen möchten, Erfolg hat, hängt oftmals vom guten Willen der Stadtverwaltung ab. Irgendwo auf der Internetseite der Stadt Wuppertal steht geschrieben: "die Stadtverwaltung ist für den Bürger da". Stimmt das, oder ist man auf das Wohlwollen der Beamten angewiesen? Hier einige Erfahrungen die wir gemacht haben. Teilen Sie uns ihre Erfahrungen mit und helfen Sie uns ein wenig Licht in das Dunkle zu bringen.
Unsere Adresse: js443231@t-online.de

Wuppertal ist besser als sein Ruf.

Heute stand ein Besuch bei Herrn Drecker von der ESW an, um abzuklären, ob und wie man uns bei unserem Projekt „der Saubermann“ helfen kann.
Reges Treiben herrschte auf dem Gelände am Klingelholl. Freundlich lächelnd erklärte mir der Pförtner meinen Weg zu den Büros, wo ich wiederum herzlich empfangen wurde.
Bei einer Tasse Kaffee klärten wir schnell die Rahmenbedingungen und anschließend lernte ich noch Herr Walter kennen, der mir auch seine volle Unterstützung zusicherte.
Liegt es an der Art, wie man mit einander umgeht? Ich jedenfalls bin begeistert von der guten Zusammenarbeit und bin stolz, ein Wuppertaler zu sein.



Die Götter

Wenn man eine Veränderung an seinem Haus vornimmt, dann sind die Götter vom Ressort Baurecht, Grundstücke und Wohnen zuständig und ihnen entgeht nichts. Kein Stein, kein Transparent, das nicht angemeldet und von ihnen abgesegnet ist, entgeht ihren wachsamen Augen und wenn sie einen Unwissenden ertappt haben, dann bestrafen sie ihn gnadenlos, denn Götter kennen keinen Ermessensspielraum. In unserem Fall befestigte ein Mitglied von uns ahnungslos ein flexibeles Transparent über sein Geschäft. Er wußte nicht, das Transparente über eine Größe von einem Quadratmeter genehmigungspflichtig sind, und so bekam er es mit einem Gott zu tun, der ihm ohne eine Beratung zur dreifachen Gebühr verdonnerte. Hätte der Gott seinem Untertan geraten, das Transparent zu entfernen und dann die Genehmigung einzuhohlen, währe es bei der einfachen Gebühr geblieben, aber wie gesagt "Götter kennen kein Ermessensspielraum". Und so sorgen die Götter immer wieder dafür, das es in Wuppertal weiter bergab geht


Ein Mann für Wuppertal

Wenn man wie wir oft mit dem Amt zu tun hat, bekommt man schnell mit, wer seine Arbeit macht und wer mehr leistet. Beim Ressort Stadtmarketing sitzt ein Mann, den ich, ginge es nach mir, in vielen Abteilungen gerne sehen möchte. Kreativität, Ideenreichtum und einmal über den Tellerrand hinweg schauen, all das zeichnet ihn aus. Dieser Mann versucht Wuppertal nach vorne zu bringen. Er knüpft für uns die Kontakte zu anderen Abteilungen und versucht schon im Vorfeld, Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Ich bin überzeugt, hätten wir von diesem Mann noch ein paar mehr im Amt, könnte man zusammen mit den Bürgern, Wuppertal aus den Angeln heben und ganz weit nach vorne bringen. An dieser Stelle Herr Echterhoff ein großes Dankeschön für die hervorragende Zusammenarbeit.


Vom ruhenden Verkehr zur Baustellenkoordination

Wegen des ruhenden Verkehrs in unserem Viertels ging ich ins Rathaus und landete bei Herrn Kronenberg ( Baustellenkoordination ). Als ich das Büro betrat fiel mir auf, daß auf jeder freien Fläche irgendwelche Akten lagen. Es roch nach viel Arbeit. Nach einer kurzen Begrüßung bekam ich einen Kaffee angeboten. Kurz erklärte mir Herr Kronenberg seinen Aufgabenbereich (der mit meinem Anliegen nichts gemeinsam hatte) . Während dessen kam Frau Schröder dazu und ich bekam einen Crashkurs über Verkehrsschilder und Parkraumbewirtschaftung. Ich kam mir vor als wäre ich bei Freunden und wir unterhalten uns über alte Zeiten. Mit neuem Wissen und der Zusage, wenn ich Hilfe brauche, ein Anruf genügt, verließ ich das Büro. Können nicht alle im Rathaus so nett und freundlich sein?


Über Sinn und Unsinn

Wenn es um Arbeit geht, ist die ARGE meistens mit im Spiel.
Freundliche Mitarbeiter (auch aus der Führungsetage) helfen und verteilen gute Ratschläge, wie man was zu machen hat.
Ist es dann so getan worden, dann darf man sich nicht wundern wenn es den gleichen Leuten nicht gefällt und eine Absage erteilt wurde.
Sie fragen nach dem Sinn? Das frage ich mich auch.
In unserem Fall bekamen wir aus der Führungsetage der ARGE die Idee mit dem Kümmerer angeboten. Der Kümmerer sollte die Aufgabe haben, die Lebensqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. Einige Wochen Arbeit hatte es gekostet, bis wir die Bedingungen erfüllten, die man uns stellte. Nachdem wir dann den Antrag gestellt hatten, bekamen wir von der gleichen Etage eine Absage.
Fazit: Wer schon genug Arbeit hat, bekommt noch mehr dazu und alles andere bleibt wie es ist.




Ein Platz und seine Bestimmung

Die Stadtplaner hatten sich wohl etwas dabei gedacht, als sie den Karlsplatz genehmigten, aber was? Vielleicht als Begegnungsstätte, wo jeder der möchte, sein Stühlchen mitbringt und sich dort niederläßt? Oder für kleinere Märkte, Veranstaltungen usw.? Aber nein, das kann es nicht sein, denn bei einem Anruf beim Ressort Straßen und Verkehr bekam ich zu hören "Keine Fahrzeuge auf dem Karlsplatz!" Jetzt weiß ich auch warum es Autos mit grünem Nummernschilder gibt, das sind keine Fahrzeuge und deshalb fahren Autos der Stadt Wuppertal auf dem Karlsplatz. Aber wofür dann der schöne Platz? Für den Fuhrpark der Stadt Wuppertal hätte man nicht so viel Geld ausgeben brauchen, oder? Also telefonierte ich nochmals mit dem Ressort Strassen und Verkehr und verlangte die Bestimmungen für den Karlsplatz. Das liegt jetzt auch wieder eine Zeit zurück, und ich muß mit ansehen, wie auf Grund mangelnder Aktivität von Seiten der Stadt rund um den Karlsplatz Geschäft für Geschäft schließt. Aber vielleicht soll es ja so sein? Es muß ja einen Grund dafür geben, das wir von der Stadt Wuppertal jedes mal ausgebremst werden. Vielleicht wenn es keine Geschäfte mehr gibt, macht man daraus eine Geister-Fußgängerzone mit einem Geister-Karlsplatz? Da könnte man sogar noch Eintritt verlangen und die Stadtkasse aufbessern.